30 Jahre RENO RHEIN RUHR

 
Eröffnungsrede der 2. Vorsitzenden
 
Festrede des 1. Vorsitzenden
 
Grußworte des Vizepräsidenten der Rheinischen Notarkammer Ulrich Blumberg
 

NH-Oberhausen im Zeichen der RENO

Seminar mit Dr. Eggers

Eröffnung des OV-Treffens

Tapas-Abend mit Gitarrenmusik

"Akademische Stunde"

Der jüngste RENO beim OV-Treffen

Grußwort RA & N Ulrich Blumberg

Grußwort René Dreske, Soldan GmbH

Laudatio Josef Maria Diepmans, Vorsitzender der Reno-Rhein-Ruhr

Grußwort GV Heinz Günter Schiemann

Ein Prosit des Vorstandes auf die "RRR"

Die Gründungsmitglieder: Buschkühl, Hornsberg und Kellermann

Sekt-Empfang

Diskussion am Nachmittag

Kabarettist Martin Funda

Dank an den Vorstand

Jubiläums-Fete

Ein Gruß der Hotelküche

Martin Funda zum Zweiten

Vorstellung des RENO-Handtuchs

Das große Handtuch für alle Mitglieder

Die Gruppe DARC aus Essen machte richtig gute Musik

Der Vorstand eröffnet den Tanz

Volle Tanzfläche

 

 

Es war einmal .....

 

mit diesen Worten können wir unseren Bericht über unser Jubiläum, 30 Jahre RENO RHEIN RUHR, beginnen. Es war ein gelungenes Fest.

 

Ort aller Veranstaltungen war das Hotel NH Oberhausen, unmittelbar neben der Luise-Albertz-Halle gelegen und nicht weit vom Rathaus Oberhausen. Gerade dieses Hotel hatten sich die Veranstalter ausgesucht, da schon seit der Errichtung des Hotels, zunächst unter anderem Namen, fast alle Seminarveranstaltungen dort erfolgreich durchgeführt wurden. Vor dem Hotel flatterten nicht nur die Hotelfahnen, sondern auch die der RENO. Aber auch in den Veranstaltungsräumen hing jeweils eine Fahne der RENO.

 

Am Freitagnachmittag trafen sich, soweit schon angereist, die Vorstandsmitglieder zu einer besonderen Fortbildungsmaßnahme. Sinn und Zweck war es, die Teilnehmer darüber zu informieren, was bei einem geordneten Vereinsleben und ggf. auch die Durchführung von Seminarveranstaltungen zu beachten ist. Dazu hatte der RENO-Bundesverband Herrn Rechtsanwalt Dr. Eggers aus Köln eingeladen. Dieser verstand es, nicht nur sein Referat abzuhalten sondern auch die Teilnehmer in eine lebhafte Diskussion einzubinden. So verging die Zeit im nu und alle hatten des Gefühl, interessantes erfahren zu haben.

 
Am Abend dann begrüßte der Vorstand der RENO RHEIN RUHR die bereits anwesenden Teilnehmer des Ortsvereinstreffens in der Hotel-Lobby. Nach dem Eröffnungscocktail entwickelten sich schnell Gespräche untereinander, vor allen Dingen aber begrüßten sich viele alte bekannte Gesichter. Für das leibliche Wohl war gesorgt. Tapas, diese kleinen köstlichen Häppchen aus Spanien und Portugal, regten zu mehr Appetit an. Für jeden war etwas dabei. Für die musikalische Unterhaltung sorgten derweil auch zwei Gitarrenspieler, die gekonnt dezent im Hintergrund aufspielten. Viele Anwesende waren davon sehr angetan, weil die Musik zu keinem Zeitpunkt irgendein Gespräch übertönte, so dass mit viel Applaus die beiden Gitarrenspieler verabschiedet wurden.
 

Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der RENO RHEIN RUHR war für Samstagmorgen zu einer kleinen akademischen Feier eingeladen. Eingeladen waren auch alle Vereine der Landgerichtsanwälte im Bereich Rhein-Ruhr; nur hat niemand von ihnen den Weg nach Oberhausen gefunden.

 

Frau Susanne Weidmann, die 2. Vorsitzende der RENO RHEIN RUHR, konnte aber den Vizepräsidenten der Rheinischen Notarkammer in Köln, Rechtsanwalt und Notar Ulrich Blumberg aus Oberhausen, den Geschäftsführer des Gerichtsvollzieherbundes im OLG-Bezirk Düsseldorf, Gerichtsvollzieher Heinz Günter Schiemann aus Oberhausen, Herrn Rechtsanwalt Jörg Stronczek als Vertreter der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf, Herrn Fritz Börsch als Vertreter der Berufsfachschule in Duisburg, und Herrn Rechtsanwalt und Notar Hanns Henning Klingen als Vertreter des örtlichen Anwaltsvereins begrüßen, wie den Vorstand der RENO Deutsche Vereinigung, an der Spitze Frau Waltraud Rövekamp aus München, sowie die Vertreter der örtlichen RENO-Vereinigungen, die gern der Einladung gefolgt sind

 

Ein Grußwort der Rheinischen Notarkammer wurde überbracht von Rechtsanwalt und Notar Ulrich Blumberg. In seinem Grußwort wies er insbesondere auf die Tätigkeiten des Notarfachangestellten hin, die doch im allgemeinen wenig bekannt sind. Um so mehr begrüßte er, dass die RENO nicht nur für die Mitglieder da sei, sondern für alle Fachangestellten, die in den Büros der Rechtsanwälte und insbesondere Notare tätig sind. Er wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit

 

Auch Herrn Gerichtsvollzieher Heinz Günter Schiemann ließ es sich nicht nehmen, seitens des Gerichtsvollzieherbundes auf die zum Teil sehr intensive Zusammenarbeit mit den RENO-Fachangestellten hinzuweisen. Der Kontakt zu den Fachangestellten sei unerlässlich, zumal diese doch mehr denn je als Sachbearbeiter in der Zwangsvollstreckung tätig wären.

 

Danach folgte das Grußwort der Vorsitzenden des RENO Bundesverbandes, Frau Waltraud Rövekamp. Sie überbrachte nicht nur die Glückwünsche sondern gab auch zum Ausdruck, dass weiterhin eine gedeihliche Zusammenarbeit notwendig wäre, zumal es nicht nur im Berufsstand sondern in den Vorständen der einzelnen Ortsvereine an Nachwuchs fehlt.

 

Nunmehr sprach der 1. Vorsitzende, Herr Josef Maria Diepmans, die Laudatio . Er begrüßte zunächst die Anwesenden, unter ihnen auch der Nestor der RENO RHEIN RUHR, Theo Buschkühl, der es sich im Alter von nunmehr 84 Jahren nicht nehmen ließ, auch dabei zu sein. Mit Detlef Honsberg und Ulrich Kellermann waren auch zwei weitere Gründungsmitglieder und spätere Vorstandsmitglieder anwesend sowie Frau Gerlinde Philipps (früher Honsberg), die über Jahre hinweg ebenfalls Vorstandsmitglied war, ist gern unserer Einladung gefolgt.

In der Laudatio beschränkte sich der Vorsitzende nicht nur auf reine Zahlen und Fakten, sondern berichtete in teilweise humorvoller Art über Begebenheiten, die sich im Laufe der Jahre – von der Gründung des Vereins bis heute - ereignet haben. Nicht außer Acht gelassen wurden auch schwere Zeiten. Hervorgehoben aber wurden die positiven Seiten. Vieles hatte sich unter und mit dem aktiven Vorstand gewandelt.

 

Die Laudatio schloss mit dem Dank an die Vorstandsmitglieder und den Ehepartnern (oder solche, die es bald werden wollen), gefolgt von anhaltendem Beifall. Im Anschluss daran folgte im Foyer des Hotels ein Sektempfang mit Fingerfood.

 

Der Vorstand hatte bei diesem Empfang Gelegenheit, mit allen Gästen auch persönlich Worte zu wechseln und auf den Jubilar anzustoßen.

 

Am Nachmittag dann der runde Tisch mit allen Vertretern der anwesenden RENO-Ortsvereinen. Zu dem Thema „RENO – gemeinsam mehr oder einsam weniger erreichen, sind 4.000 Mitglieder genug“ entfachte sich doch schnell eine lebhafte Diskussion, die jedoch zu wenig Ergebnis führte. Ausgangspunkt waren die von der RENO RHEIN RUHR dargelegten Beispiele, wie in Zukunft nicht verfahren werden sollte, dass nämlich unter Umständen mit den angrenzenden Ortsvereinen über die Durchführung einzelner Seminare nicht gesprochen wird. Damit soll vermieden werden, dass etwa zeitgleich Seminare zum gleichen Thema angeboten werden. In dieser Diskussion wurden aber Stimmen laut, die sich gegen den Landesverband NRW und auch gegen die RENO RHEIN RUHR richteten. Dem wurde ausdrücklich widersprochen, insbesonde vom Vorsitzenden des Landesverbandes NRW.

 

Schwerpunkt waren dann aber auch die Einwürfe aus Berlin, dass doch in naher Zukunft mit einer veränderten Ausbildungsverordnung zu rechnen ist, wonach zum Abschluss ein Masters oder Bachelor erreicht wird; Europäisierung nennen wir das dann. Von Seiten des Bundesvorstandes wurde weiter darauf hingewiesen, dass die Entwürfe für die Änderung der Ausbildungsverordnungen vorlägen und den Rechtsanwaltskammern übersandt wurden zur Abgabe von Stellungnahmen. Die Mitglieder in den jeweiligen Berufsbildungsausschüssen sollten die Gelegenheit nutzen, an den Beratungen teilzunehmen. Dazu soll aus Berlin aber auch noch eine konkrete Information erfolgen.

 

Mit Blick auf das Thema dieser Runde wurde auf die Möglichkeiten zur Durchführung von Jobbörsen oder Ausbildungsmessen verwiesen. Die RENO RHEIN RUHR hat auch darauf hingewiesen, dass der Bekanntheitsgrad einer RENO-Vereinigung auch dadurch gesteigert werden kann, wenn beispielsweise, wie hier, mit bedruckten Büroklammern geworben wird. Ohne einen konkreten Abschluss wurde die Runde dann aufgehoben. Gelegenheit für alle sich doch noch ein bisschen auszuruhen für die am Abend steigende Jubiläumsfete.

 

Während dieser Diskussionsrunde hatten die mit angereisten Damen oder Herren im Rahmenprogramm die Möglichkeit, den Gasometer Oberhausen mit der derzeitigen Ausstellung „Zwischen Himmel und Erde“ zu bestaunen. Modelle von Raumfahrzeugen des Weltalls mit vielen Fotos auf unsere Mutter Erde waren dort zu sehen. Alle Teilnehmer nutzten auch die Möglichkeit, Oberhausen und Umgebung aus 107 m Höhe zu betrachten, nicht zuletzt das CentrO, wohin die Stadtführerin die Teilnehmer begleitete und mit vielen Informationen über die Stadt und ihr Leben unterrichtete.

 

Zur großen Jubiläumsfete hatte die RENO RHEIN RUHR alle Teilnehmer des Ortsvereinstreffen wie auch ihre Mitglieder eingeladen. In den Sälen Beethoven/Mozart/ Vivaldi des Hotels NH Oberhausen waren schon tagsüber viele fleißige Hände, um diesen Räumen einen festlichen Glanz zu verleihen, tätig, farblich alles in weiß und grün gehalten. Rechtzeitig vorher traf auch „die Band für ihre Feier“, DARC aus Essen, ein. Diese sorgte während der Jubiläumsfete für die musikalische Unterhaltung. Recht pünktlich eröffnete der 1. Vorsitzende Josef Maria Diepmans den Abend und begrüßte alle Anwesenden, dankte zunächst noch einmal seinen beiden Vorstandsdamen Susanne Weidmann und Andrea Oostenryck für die Unterstützung nicht nur in der Vorstandsarbeit sondern auch während der Vorbereitungen für diese Festveranstaltung sowie Ehefrau. Allen dreien überreichte er einen Blumenstrauß.

 

Als Überraschungsgast hatte die RENO RHEIN RUHR den evgl. Pfarrer und Kabarettisten Martin F. eingeladen. Dieser eröffnete seinen ersten Akt und hieß alle Anwesenden willkommen mit den Worten „ich bin der Martin und du?“ Nach kurzer Zeit löste sich die Anspannung bei den beteiligten Gästen. Unverhofft dann das Ende, was zeitlich natürlich abgesprochen war, aber mit viel Applaus bedacht wurde.

 

Vor Eröffnung der Schlacht am Büffet ehrte die RENO RHEIN RUHR dann noch ein anwesendes Mitglied für ihre 25-jährige Mitgliedschaft. Der obligatorische Füllhalter mit Gravur und ein Blumenstrauß wurde überreicht. Die Küche hatte sich wieder alle Mühe gegeben und überzeugte mit einer großartigen Leistung, was von vielen auch anerkannt wurde. Bevor nun eine gewisse Trägheit sich breitmachte, ging noch einmal der Kabarettist Martin F. ans Werk und vermochte die Anwesenden mit seinem Humor voll zu überzeugen, insbesondere mit der Vielseitigkeit des Spielens seiner mitgebrachten Instrumente. Mit Schweißperlen auf der Stirn wollte er sich dann verabschieden, doch diese Gelegenheit nutzte erneut der 1. Vorsitzende. Hatte doch die RENO RHEIN RUHR für die Teilnehmer ein weißes Handtuch fertigen lassen, auf dem eingestickt stand „RENO – gemeinsam mehr erreichen“. Aber nicht genug damit. Dieses Handtuch war ja für die Gäste. Für den echten RENO gab es ein großes Strandlaken im vereinsmäßigem Grün, in welchem dieser Slogan eingewebt war.

 

Danach spielte dann die Gruppe DARC weiter zum Tanz auf. Für den Eröffnungstanz sorgten dann unter Anleitung der Band der 1. Vorsitzende Josef Maria Diepmans mit der 2. Vorsitzenden Susanne Weidmann sowie die weitere Vorstandskollegin Andrea Oostenryck mit ihrem Verlobten Ralf Tillmanns.  Die Tanzpartner  wechselten  nach  belieben.  Die Stimmung steigerte sich. Langeweile kam nicht auf; mehr denn je wurde getanzt. Zwar mussten die Raucher mal den Saal verlassen, bei der einen oder anderen Nummer erschienen sie allerdings wieder auf der Tanzfläche. Je länger der Abend, um so mehr wurde getanzt. Erst weit nach Mitternacht wurde es doch etwas ruhiger und den Ausklang fanden, wie so oft, einzelne Mitglieder an der Hotelbar.

 

Es war ein Fest, bei dem wir manchmal doch den sogenannten alten RENO-Geist wieder entdeckt haben. Bleibt zu hoffen, dass dies auch in den nächsten Jahren der Fall sein wird, getreu dem Motto

„Gemeinsam mehr erreichen“!


 

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